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Erlend Øye hat eine von den Stimmen, die man nie mehr vergisst, hat man sie einmal gehört. Ob nun als eine Hälfte der Kings Of Convenience oder zusammen mit Röyksopp auf deren legendären Album Melody A.M. Mit seinem Projekt The Whitest Boy Alive nun stösst er in die Sphären Disco, Soul und House vor.
Und das macht er wieder mal besser als andere. Er setzt mit dem neuen Longplayer Rules einen Meilenstein. Herausgekommen ist nämlich eine beeindruckende Mischung, die auf dem Dancefloor genauso funktioniert wie auf der heimischen Stereoanlage. Der Beat geht nach vorne, Synthies und Gitarre bringen ordentlich Funk in die Angelegenheit, während Øye's zwar melancholischer, aber dennoch irgendwie zufriedener Gesang, den Hörer einfängt und ihn davonschweben lässt. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich The Whitest Boy Alive am 5. April in der Muffathalle unbedingt einmal live zu Gemüte führen. Denn das ist die eigentliche Intention der deutsch-norwegischen Kooperation: Handgemachte Tanzmusik für den Club. (and) |